| Ein kurzer Streifzug durch die Gärten und den Verein PDF-Anmeldeformular zum ausdrucken, ausfüllen und einsenden. |
| Es wurde gegraben und geschaufelt, an der Gemeinschaftsbaracke gezimmert und gehämmert, Rohrleitungen wurden gelegt und Stromleitungen gezogen - alles in harter Fronarbeit, von Hobbygärtnern geleistet. Ihre Belohnung lag hauptsächlich in der Befriedigung, für die Gemeinschaft etwas Sinnvolles geleistet zu haben. Dass die Arbeiten auch professionell ausgeführt werden konnten, war den Handwerkern unter den zukünftigen Gärtnern zu verdanken. |
| Wie schon oben erwähnt, auch die Pächterlnnen der alten Areale „Kopfholz“ und „Vögeli“ haben die Zeichen der Zeit erkannt. Einige hatten schon immer aufs naturnahe Gärtnern geschworen, andere waren mit der Zeit dazu übergegangen, auf Chemie weitgehend zu verzichten. Dies war häufig auch das Ergebnis einer ständigen „Weiterbildung“, durch Erfahrungsaustausch im Familiengarten. Im Sinne der Umweltschonung hatten praktisch alle Hobbygärtnerlnnen damit aufgehört, den Boden mit Torf zu verbessern. Torf wird in unseren bedrohten Hochmooren gestochen, und der Verein kauft deshalb keinen mehr ein. Trotz allem ist es nicht Ziel des Familiengartenvereins, Fanatiker zu züchten. Es wird keiner spionieren, ob Gärtner X nun Schneckenkörner (dessen Gefährlichkeit für Igel, Reptilien, Amphibien und schneckenfressende Käfer bekannt ist) streut oder nicht, noch wird sich jemand in den Garten des Nachbars stehlen, um ihn der Verwendung von anorganischem Dünger zu überführen. Es wird auch nicht kontrolliert, ob die Stangenbohnen in der richtigen Mondphase gesteckt werden. Das Motto heisst Toleranz: leben und leben lassen! Doch ist es klar, die eigene Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit des Nachbarn beeinträchtigt wird, und deshalb gibt es auch gewisse Regeln für den Umgang innerhalb des Areals. Aber jedem bleibt mehr als genug Spielraum für eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Hauptinteresse des Gärtners bleibt das Ziehen von Gemüse, Beeren und Obst. Aus dem eigenen Garten, schmeckt es einfach besser. Es ist ein Unterschied, ob man die Pflanzen vom Samen bis zum Teller pflegt und gedeihen sieht oder sie einfach vom Ladengestell holt. |
| Und das sind die Privilegien des Hobbygärtners: intensiv miterleben, wie sich die Pflanzenwelt entwickelt, sich am Duft von Blumen und Blüten berauschen, sich am Pfeifen und Zirpen von Vögeln erfreuen, den Wechsel der Jahreszeiten spüren und lernen, dass Regen Leben bedeutet. |
| Lust bekommen auf eine Gartenparzelle? Einwohner der Stadt Adliswil können Mitglied des Familiengartenverein Adliswil werden und sich für eine Gartenparzelle anmelden. Da praktisch alle Parzellen mit Gartenhäuschen, Sitzplatz usw. ausgerüstet sind, muss bei der Übernahme einer Parzelle diese Infrastruktur dem zurücktretenden Pächter abgekauft werden. Halten Sie sich darum eine finanzielle Reserve für diesen Zweck bereit. Für Ihre Anmeldung können Sie ein Anmeldeformular mit dem Adobe Reader herunterladen und ausdrucken. Bitte senden Sie es ausgefüllt an die angegebene Adresse zurück. |
| PDF-Anmeldeformular zum ausdrucken, ausfüllen und einsenden. |